Wir über uns

Die Geschichte der GRÜNEN in Geltendorf

Vorgeschichte

Jm Jahre 1989 entstand aus einer Umweltgruppe, deren Sprecherin damals Regine Schuster war, die Wertstoffsammelstelle auf dem Gelände nahe dem Bauhof in Kaltenberg, die ihren Betrieb im Jauar 1990 aufnahm. Am Samstag von 10-12 Uhr wurden in Containern die das Landratsamt zur Verfügung stellte Pappe, Kunststoff-Folien, Aluminium, Altmetall sowie Batterien und Knopfzellen dem Recycling zugeführt. Die Wertstoffsammelstelle wurde damals betreut von Christa Rieß, Ulrike Kürscher, Gisela Schröder-Happ, Beate Schwinghammer, Gerlinde Landzettel, Gisela Staffler, Marya Hartmayer, und als einziger Mann Ernst Wagenknecht.

Erster Schritt

Im Januar 1990 wurde von Hans Schuster eine GAL Kandidatenliste mit 14 Kandidat*innen für die Kommunalwahl nominiert. In den Gemeinderat wurde er dann am 18.3 mit 687 Stimmen gewählt. Die GAL bekam 3161 Stimmen = 8,51%
Danach traf sich die GAL zu regelmäßigen Treffen.

Gründung des GAL Ortsverbands

Am 3.3.1993 wurde in der Sportgaststätte in Geltendorf von 10 Gründungsmitgliedern der „GAL OV Geltendorf“ gegründet. Die Gründungsmitglieder waren von den GRÜNEN: Willi Meister, Dr. Erhard Müller, Hans Schuster, Beate Schwinghammer und Ulrike Wintermeyer. Von der AL: Pascal Huber, Günter Ley, Philipp Ley, Rolf Szczepanek und Georg Wagenknecht. Als Gäste waren anwesend: Frank Skurkan und Klaus Sporer.  Dabei wurde eine Satzung verabschiedet und eine Vorstandschaft gewählt.
1. Vorsitzende Beate Schwinghammer, Willi Meister für Organisation, Horst Kürschner (in Abwesenheit aus beruflichen Gründen) für die Finanzen.
1995 wurde in der Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt. Für die GRÜNEN wurde Beate Schwinghammer und Willi Meister, für die GAL Pascal Huber und Horst Kürschner in den Vorstand gewählt. Der Schwerpunkt für das laufende Jahr war die Vorbereitung und Kandidat*innen Suche für die Kommunalwahl 1996, die Unterstützung von Hans Schuster im Gemeinderat und die Mitwirkung beim Volksbegehren „Mehr Demokratie in Bayern“. Außerdem wurde am Waldrand östlich vom Vogelberg ein „Picknick im Grünen“ für jung und alt veranstaltet.

 

GAL auf Erfolgskurs

1996 stand voll im Zeichen der Kommunalwahlen. Am 12.1. präsentierten die Grünen ein Wahlprogramm für die nächsten 6 Jahre sowie die 16 Kandidat*innen ihrer Liste. Angeführt wurde die Liste von Beate Schwinghammer aus Kaltenberg und Georg Wagenknecht aus Geltendorf.
Zum dominierenden Thema des Wahlkampf wurde die geplante Dachanhebung der Geltendorfer Schule für die Schießanlage des Schützenvereins. Am 8.3.,drei Tage vor der Kommunalwahl, wurde die Dachanhebung fallengelassen, sonst wäre es zu einem Bürgerentscheid gekommen.
Mit 3808 Stimmen kam die GAL auf 9,41 % und damit zu einem Gemeinderatssitz den Beate Schwinghammer einnahm. Bei der Bürgermeisterwahl kam es zu einer Stichwahl zwischen Peter Bergmoser (SPD) und Werner Beck (CSU). Mit nur 4 Stimmen mehr entschied Peter Bergmoser den Wahlkrimi für sich. Zum 2. Bürgermeister wurde Peter Wagner (FB) gewählt und Gisela Wolz (SPD) erhielt den Posten des 3. Bürgermeisters. Unser Wahlerfolg wurde am 22.6 mit einem Picknick im Grünen gefeiert.
Bei der Jahreshauptversammlung am 26.2.1997 wurde wegen des Ausscheiden von Beate Schwinghammer aus der Vorstandschaft neu gewählt. Für die GRÜNEN wurde Harald Kanditt und Regie Schuster und für die GAL Horst Kürschner und Brigitte Rathgeber als neue Vorstandschaft gewählt.
Am 09.10. traf sich zum ersten mal die Bürgerinitiative „Funkstille“ zu einem Info-Abend zum Thema Mobilfunk. Anlass dafür war der geplante Mobilfunkturm bei Petzenhofen.
Unser heuriges Sommerfest mit grillen, tanzen und Lagerfeuer auf dem Capingplatz von St. Ottilien war für alle Beteiligten eine gelungene Veranstaltung.
.
Auch 1998 feierten wir ein Grillfest auf dem Sportgelände von St. Ottilien. Am 5.9. stellte Dr. Martin Runge am Infostand beim Lebensmittelgeschäft Rill das Bundestags Wahlprogramm der GRÜNEN vor. Bei den Bundestagswahlen am 27. September im Wahlkreis 212 erhielten die GRÜNEN 6,2%, in Geltendorf 8,8%.
Der GAL Ortsverband hielt am 26. Februar 1999 seine alljährliche Jahreshauptversammlung in der Dorfschänke (beim Haslauer) ab, bei dem unteranderem über das Thema Bürgerhaus diskutiert wurde. Am Dienstag den 2.3 ereignete sich in Leipzig ein tragischer Unfall, bei dem Verwaltungschef Werner Beck zu tode kam.
Anfang September lud er der OV unter der Führung von Horst Kürschner zu einer Radltour durch das Gemeindegebiet von Geltendorf ein. Dabei wurde die neue Radwegekarte die vom Arbeitskreis Verkehr der „Agenda 21“ erarbeitet wurde vorgestellt und später jedem Haushalt in Geltendorf ausgehändigt.
Kurz vor Jahresende trat Beate Schwinghammer unerwarte wegen persönlicher Angriffe einiger Gemeinderatsmitgliedern und gesundheitlicher Probleme als Gemeinderätin zurück.
Bei der ersten Sitzung des Gemeinderats im Januar 2000 wurde Georg Wagenknecht als neuer grüner Gemeinderat vereidigt.
Zusammen mit dem OV Wörthsee und dem Kreisverband Starnberg veranstaltete unser OV unter der Leitung von Ulrike Kürschner am 19. Februar einen „Tanz in den Wechsel“ am Wörthsee bei toller Stimmung.
Am 1. Juli 2000 verstarb in der Blüte ihres Lebens Uschi Hartmann, „das grüne Gewissen Landsbergs“.
Am 05.02.2001 fand unsere diesjährige Jahreshaupversammlung statt.
Der 11. September ging mit dem schlimmsten Terrorangriff auf Amerika in die Geschichte ein und veränderte das Weltgefüge nachhaltig. Positive Nachrichten gab es für die Geltendorfer Jugend. An der Türkenfelder Strasse wurde ein Freizeitgelände erichtet mit Gerätschaften für Skater und einem BMX Parcour. Bei der Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl 2002 stellten sich die 8 Kandidat*innen der Öffentlichkeit vor.
Das Jahr 2002 stand im Zeichen der anstehenden Kommunalwahlen. Der Bau des neuen Bürgerhauses beginnt. Am 23. Januar veranstaltet die GAL-Geltendorf im Sportheim Walleshausen einen Vortrag zum Thema „Öko-Essen, was bringt`s, Klasse statt Masse, wer soll das bezahlen.“ Reverent: Martin Huber Biobauer in Walleshausen. Zum Thema „Offene Jugendarbeit in unserer Gemeinde“ referierte Ursula Bartholl vom Jugendhaus Landsberg am 19. 2. in der Sportgaststätte Geltendorf mit einer anschliessenden Diskussion . Nach fünfjähriger Pause fand heuer wieder ein Faschingsumzug in Geltendorf statt.
                              

GAL ist jetzt Grüne-Geltendorf

Am 3. März kandidierten 8 Bewerber/innen als BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN für den Gemeinderat.  Mit 8,04%, einem minus von 1,4% gegenünber 1996 zogen die GRÜNEN mit einem Sitz in das Rathaus ein. Horst Kürschner löste damit Ernst-Georg Wagenknecht im Gemeinderat ab.
Neuer Bügermeister mit 45,86% wurde Wilhelm Lehmann (CSU) mit 32 Stimmen Vorsprung vor Peter Bergmoser (SPD).
Die erste Sitzung fand am 2. Mai statt.
Am 01.08.2002 kam es nach einem Antrag von Horst Kürschner zur Regenwassernutzung im neuen Bürgerhaus zum „Auszug“ der CSU aus dem Rathaussaal.

 

 

 

    Am 14. Januar 2003 hatten wir Neuwahlen zum Ortsvorstands.
Zur 1. Vorsitzenden wude Pascalle Huber und zum 2. Vorsitzenden Harald Kanditt gewählt
Ergebniss: 5x ja, 0x nein, 1x Enthaltung
Zum Kassier wude Horst Kürschner gewählt.
Ergebniss: 5x ja, 0x nein, 1x Enthaltung.

 

Am 1. April startet die mobile Jugendarbeit mit einer Halbtagskraft im neuen Bürgerhaus.

Land- und Bezirkstagswahl September 2003

Auf Wahlkampf-Tour am Bahnhof in Geltendorf mit Sepp Dürr und dem OV
Ergebnisse der Landtagswahl in Geltendorf:  Erststimmen für Sepp 11,05%.  Zweitstimmen für GRÜNE 10,64% Bezirkstagswahl in Geltendorf:  Erststimmen für Monika Groner 10,97%.  Zweitstimme für GRÜNE 12,24%
Im Dezember 2003 übernimmt Horst Kürschner das Amt des Jugendreferenten von Werner Tochtermann. Ab Januar 2004 gibt es erstmals einen Jugendtreff und eine kommunale Jugendarbeit mit Diplom-Pädagogin Gisela Staffler im neuen Bürgerhaus.
Die Jahreshauptversammlung Ende Januar 2004 stand im Zeichen der Vorbereitung zur kommenden Europawahl.
Solareinergie in Geltendorf
Anfang April war der Bayrische Rundfunk zu Gast in Geltendorf und machte Filmaufnahmen einer vorbildlichen Nutzung der Sonnenenergie.
GRÜNE legen bei Europawahl 2004 kräftig zu.
Bei den Europawahlen am 13. Juni gelang den GRÜNEN ein überwältigendes Ergebniss. 17,7% in Geltendorf und damit zweit stäkste Partei noch vor der SPD.
Am 21. Oktober beschloß der Gemeiderat die kommunale Verkehrsüberwachung mit dem Zweckverband „Kommunale Verkehrssicherheit in Bayern“.
Bei der Jahreshauptversammlung im Februar 2005 wurde die anstehende Bundestagswahl besprochen. Nach einem beherzten Wahlkampf mit dem Direktkadidaten Marcus Reichenberg erhielten die GRÜNEN 9,3% der Erststimmen und 11,9% der Zweitstimmen in Geltendorf.