Unser Wahlprogramm

 

v.l.n.r. Beate Schwinghammer, Gisela Zachau, Martn Rindgen, Josef Seyfried, Ralph Prediger, Horst Kürschner, Christian Thaler, Eva Prediger, Wilfried Pinther, Renate Standfest Landratskandidatin, Udo Wolf.

Programm für die nächsten 6 Jahre

 

 

Dorfentwicklung und Verkehr

  • Kauf des Bahnhofs durch die Gemeinde und Belebung mit Geschäften (Post, Kiosk, Lokale, Reisebüro). Der Kiosk war über ein Jahr geschlossen. Der Bahnhof verwahrlost zusehend.                                                                           Es ist ein Kiosk in einem Container und eine Bude auf dem Gelände von H. Haslauer (beides Döner Buden) vorhanden. In dem von H. Haslauer werden seit April 2017  auch Fahrkarten der Deutschen Bahn verkauft.
  • Förderung der e-Mobilität durch Einrichten von Ladestationen für e-Pkw, e-Roller und e-Fahrräder im P+R Bereich, sowie auf den größeren Parkplätzen im Gemeindegebiet .
  • Schaffung einer Toilettenanlage (Beispiel Kaufering) am Bahnhof. Die jetzige Toilette geht am Bedarf vorbei. Die Geltendorfer Variante (eine Toilette für alle) kostete     100.000 €. Die Kauferinger Variante (mit drei Toiletten) kostete 180.000 €.
  • Einen durchgängigen Radweg vom Altdorf zum Bahnhof.
  • Erstellen eines neuen Verkehrskonzeptes (z.B. Schulstrasse).
  • Entschärfung der Parksituation am Bahnhof und der Verkehrssituation in der Bahnhofstraße.                                                                                                                                                                   Eine Verkehrsüberwachung des fliesenden Verkehrs im Gemeidegebiet wurde vom Gemeinderat im Janusr 2017 beschlossen.
  • Kein Freikauf von Stellplätzen (10.000 €)
  • Parkmöglichkeiten in Kaltenberg mit S-Bahn Zubringer zum Bahnhof Geltendorf.
  • Carsharing Systeme initiieren und fördern.
  • Lärmschutz Bahn einfordern bzw. verbessern im Hinblick auf Ausbau und Elektrifizierung der Strecke München-Lindau.
  • Ortsverbindungsbusse fördern und direkte Anbindung der Ortsteile an die Kreisstadt durch ÖPNV schaffen.                                                                                                                                             Der Probebetrieb eines Ortsbusses wurde leider von der Bevölkerung nicht gut angenommen und nach drei Monaten eingestellt.
  • Einbindung des Landkreises in den Tarifverbund des Münchner Verkehrs Verbunds MVV.                                                                                                                                                                      Mehrere Versuche sind am Veto des Kreistages gescheitert.
  • S4-Ausbau jetzt
    Nur der dreigleisige Ausbau von Pasing bis mindestens Puchheim führt zu einer spürbaren Entlastung der angespannten Verkehrssituation der S4. Zuständig dafür sind das Land Bayern und der Bund.                                                                                                                     
    Leider rückt der Aubau der S4 durch den Beschluss zum Bau der 2. Stammstrecke wohl in weite Ferne.
  • Beruhigung des Ortsteingangsverkehrs in Walleshausen und Hausen durch geeignete bauliche Maßnahmen. Ausbau der Durchgangsstrassen mit Fuß und Radweg.                  Der nördliche Teil der Walleshauser Str. wurde bereits überplant und kommt demnächst in die Ausbauphahse. Der südliche Teil ist angedacht, jedoch erweisen sich die Grundstücksverhandlungen als schwierig. Kurzfristig kann durch die neu eingeführte Verkehrsüberwachung Entlastung geschaffen werden.
  • Verkehrsberuhigung Ulmenstrasse. Nach dem Ausbau der Moorenweiserstrasse
    Zone 30 kmh schaffen.
  • Auf Naturzerstörenden Straßenbau verzichten.
  • Ausbau eines durchgehenden Radweges von Walleshausen zum Bahnhof in Geltendorf (nicht immer nur 5.000 € im Jahr einstellen, sondern massiv angehen).                             Wird jedes Jahr auf den Bürgerversammlungen gefordert, wurde aber bis heute nicht umgesetzt.
  • Wiederöffnung des Bahnhofs in Kaltenberg. Stellungnahmen von Verkehrsminister, DB, BEG und BRG einholen. Wenn es bei den Ritterspielen geht, dann müsste es auch zu normalen Zeiten gehen.
  • Anbinden des Einkaufszentrums Kaltenberg mit Fuß- und Rad weg an die benachbarten Ortsteile. (Bushaltestelle hätte schon bei Planung mit einbezogen werden müssen, wurde jedoch im GR abgelehnt).                                                                                                                       Ein Radweg von Schwabhausen zum Einkaufszentrum wurde von der Gemeinde Weil im Kreistag beantragt und genehmigt. Für den Bau eines Radweges von Geltendorf nach Kaltenberg gibt es einen Beschluss des Gemeinderats. Jedoch ziehen sich die Grundstücksverhandlungen in die Länge.

 

 Infrastrukturmaßnahmen

  • Wasserrecht nicht in private Hände. Die kommunale Trinkwasserversorgung muss erhalten bleiben.
  •  Ruhebänke im Gemeindegebiet schaffen, durch Spenden und Patenschaften.                    Es wurden 30 Ruhebänke aufgestellt.
  • Schaffung von Einkaufsmöglichkeit in Ortsmitte für Bedarf des täglichen Lebens.
  • Weiterer Ausbau der schnellen Internet-Breitbandversorgung.
    Wurde zum Grossteil in allen Ortsteilen umgesetzt.
  • Geplante Westbebauung barrierefrei und energieeffizient gestallten.
  • Grüncontainer in Walleshausen belassen (Reaktion der Bürger abwarten und dann nach Sachlage neu entscheiden).                                                                                                                      Bei der nächsten Bürgerversammlung in Walleshausen nochmals ansprechen.
  • Stärkung des Einzelhandels zur Förderung der Vielfalt, mit Geschäften in den Ortsteilen die zu Fuß erreichbar sind.
  • Bau von Urnenwänden in allen Friedhöfen der Gemeinde.                                                                Ist in der Umsetzung.
  • Integration einer barrierefreien Mehrgenerationensiedlung nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten und mit bezahlbaren, maßvollen m²-Flächen je Wohneinheit für möglichst viele Familien + Senioren (Information einholen bei bereits umgesetzten Projekten).

 

Energie

  • Förderung ökologischer und innovativer Energieversorgung nach neuestem Stand auf Basis des Klimaschutzkonzepts des Landkreises im Gemeindegebiet durch Festschreibungen in Bebauungsplänen und bei Vergabe von Bauplätzen im Einheimischenmodell (Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes durch eine öffentliche Veranstaltung).
  • Günstiges Bauland für Einheimische schaffen.                                                                                       Die Kriterien für die Vergabe können nach dem Beschluss der EU neu geregelt werden.
  • Ankauf von Flächen für Ökokonto. Die jährliche Verzinsung liegt bei 3% .     
  • Umsetzung des Klimaschutzkonzepts des Landkreises vor Ort (alle Energiequellen müssen auf den Prüfstand).
    Der durch den Gemeinderat beschlossene Austausch der Leuchtmittel auf LED wurde (seit circa 2 Jahren) von der Verwaltung und dem Bgm noch nicht umgesetzt. Dadurch entstehen der Gemeinde jährliche Mehrausgaben von 30 bis 40.000  €
  • Nutzung von Ökostrom in öffentlichen Gebäuden. Gemeinde sollte Vorreiterrolle übernehmen. Man kann nicht die Energiewende wollen und dann Atomstrom beziehen. (wurde vom Gemeinderat schon zweimal abgelehnt).
  • Trinkwasserverluste reduzieren (derzeit 15%). Verluste kosten Energie,Wasser und Geld.

Mobilfunk

  • Der vorsorgliche Gesundheitsschutz der gesamten Bevölkerung muss oberste Priorität erhalten.
  • Keine von Mobilfunkantennen in Wohngebieten. Ausweisung von Alternativstandorten außerhalb der Wohnbebauung (Siehe Standort H).

Flächenentwicklung und Landwirtschaft

  • Wirksamer und naturverträglicher Hochwasserschutz und Schaffung von Retentionsflächen im Einzugsgebiet hochwassergefährdeter Gewässer, wie Metzengrasgraben, Beerenmoosgraben, Weihergraben, Paar und Hauser Bach.        Keine Ausweisung von Bauland in hochwassergefährdeten Gebieten.
  • Erstellen einer Baumschutzverordnung.                                                                                                   Dies wurde schon 2x im Gemeinderat abgelehnt.
  • Unterstützung der Landwirte bei der umweltgerechten Verwertung von Forst- und Grünabfällen, Stroh und Gülle, z.B. Holzhäcksler und nachhaltige, aber umweltverträgliche Biogasanlagen. Keine „Vermaisung“ der Landschaft.
  • Unterstützung bei der Umstellung auf ökologischen und genfreien Landbau, z.B. durch Informationsveranstaltungen und Patenschaften.
  • Senkung der Nitrat- und Pestizidbelastung im Grundwasser und in Oberflächengewässern durch nachhaltige Landwirtschaft und umweltbewusstes Gärtnern in Privathaushalten.

 

Kultur und Soziales

  • Förderung von Privatinitiativen zur Erweiterung der Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Konzepten der Kinderbetreuung.
  • Raumproblem in Schule, Kita, Rabennest, VHS, Blasorchester zukunftsfähig angehen. Längerfristiges Raumkonzept erarbeiten.
  • Weiterentwicklung und Professionalisierung der gemeindlichen Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen. Jugend gewinnen und ältere nicht abhängen (z.B. Mehrgenerationentreff). Es kann doch nicht sein, dass wir Zuschüsse für den Bau eines Jugendzentrums zurückzahlen, damit wir keine offene Jugendarbeit leisten müssen. Nur mit einer Sozialpädagogin in Vollzeit kann eine vernünftige und professionelle freieund offene Jugendarbeit in der Gemeinde geleistet werden.
  • Organisation eines Jugendhauses in Verbindung mit einem zentralen Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren der Gemeinde unter Einbindung der Jugendlichen (Bsp. „Schüler helfen Senioren“ in Landsberg) Bauwagenkultur und Juze muss von Gemeindeseite durch Sozialpädagogen begleitet (Vollzeitkraft) werden. Jeder € der in Jugendarbeit fliest wir durch spätere Sozialleistungen der Gemeinde dreifach eingespart.
  • Ausbau und mehr Unterstützung für Nachbarschaftshilfen wie „Hand in Hand“.
  • Einführung eines Anruf-Sammeltaxis mit speziellen Jugend- und Seniorentarifen.
  • Einführung eines Jugendparlaments.
  • Mehr Angebote für ältere Mitbürger, Hilfe bei Behördengängen, Einkäufen und Arztbesuchen.                                                                                                                                            Monatliche Seniorensprechstunden mit dem Seniorenbeirat wurden eingeführt.
  • Unterstützung von Maßnahmen, die der Verbesserung der Ärzteversorgung dienen.
  • Bei größeren Festen auch an mobile Behindertentoiletten denken.
  • Zentralen Treffpunkt für Aktiv-Angebote für Senioren schaffen (Bouleplatz, Sommereisstockbahn, großem Schachbrett, usw.).
  • Barrierefreier Zugang zu allen öffentlichen Einrichtungen (Gemeindeverwaltung, Schule, Bürgerhaus, Kirchen, Kindergärten,Sportstätten, Bahnhof, Banken, Post, Gaststätten, Geschäfte, Strassen und Fußwege.                                                                                        Im Juni 2017 ist eine Ortsbegehung durch den Behindertenbeauftragten geplant. 
  • Behutsamer Ausbau des Naherholungsgebiets Spitzer Weiher durch anpflanzen von Bäumen und aufstellen von Bänken.  Kein Kiosk
  • Entwicklung einer Willkommenskultur, auch für Migranten.
  • Feuerwehrhaus Neubau in Geltendorf gleichrangig mit Sportstättenneubau verwirklichen durch Grundsatzbeschluß.                                                                                          Wurde leider vom Gemeinderat nicht beschlossen, so dass der Bau der dringend benötigten Sporthalle in weite Ferne rückt.
  • Veröffentlichung der Beschlüsse des Gemeinderats auf der Homepage der Gemeinde. Wurde bisher von der Verwaltung und der Mehrheit des Gemeinderats abgelehnt.
  • Bgm. Kandidat Robert für Wahl bevorzugen.                                                                                   Wurde vom Gemeinderat zum 2. Bgm. gewählt.

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